Lebensmittel für einen flachen Bauch

Es gibt Tage, an denen fühlt man förmlich, wie der sonst flache Bauch sich über den Hosenbund schiebt. Man linst vorsichtig in den Spiegel und entdeckt: „Mein Bauch ist dick!“. Es gibt einige Gründe, die dahinter stecken könnten und auch Tipps, die dir helfen, wieder einen flachen Bauch zu bekommen!

Ursachen für einen geblähten Bauch feststellen



Zunächst gilt es, die Ursache festzustellen: warum ist der Bauch nicht mehr flach? Der einfachste Grund könnte natürlich Speck oder Schwangerschaft sein. Ist das ausgeschlossen und du fühlst einen Druck auf dem Bauch, könnte es sich um einen Blähbauch handeln. Kommt das öfter vor, solltest du dich wirklich an die Ursachenforschung machen, um dein Problem zu lösen!

Lebensmittelunverträglichkeiten

Es gibt Lebensmittelunverträglichkeiten, die sich während deines Lebens entwickeln, ähnlich wie eine Allergie. Es gibt aber auch solche, die von Geburt an bestehen, aber nicht entdeckt wurden, weil die Lebensmittel selten konsumiert werden oder immer in Kombination mit anderen Dingen, auf die man die Beschwerden schieben konnte. Lebensmittelunverträglichkeiten kann letztendlich nur der Arzt richtig diagnostizieren, aber du solltest dich, deinen Körper und seine Reaktionen auf Lebensmittel genau beobachten. Die häufigsten Lebensmittelunverträglichkeiten sind:

Fruchtzucker



Menschen, die an Fruktose-Intoleranz leiden, reagieren mit Verdauungsbeschwerden, wenn sie Lebensmittel essen, in denen Fruchtzucker enthalten ist. Blähungen sind ein Symptom davon. Es ist schwierig, im Alltag ganz auf Fruktose zu verzichten, denn sehr viele industrielle Lebensmittel und besonders „Diät“-Produkte enthalten oft und viel Fruktose. Sprich mit deinem Arzt und lasse dich dahingehend untersuchen, um deinen Blähbauch los zu werden!

Milchzucker



In den letzten Jahren sind in den Regalen der Lebensmittelgeschäfte immer mehr Produkte aufgetaucht, die Menschen mit Laktoseintoleranz ihren Alltag erleichtern. Mittlerweile gibt es Milch, Sahne und andere Milchprodukte, die laktosefrei sind. Verdauungsbeschwerden treten immer nach dem Genuss von Milch oder Milchprodukten auf. Je frischer das Milchprodukt, desto heftiger. Ein reifer Käse oder Hartkäse enthält fast keine Laktose mehr, weswegen der Verzehr durchaus beschwerdefrei sein kann.

Blähende Lebensmittel



Liegt bei dir keine Lebensmittelunverträglichkeit vor, könnte es einfach nur sein, dass du gerade ungewohnte Lebensmittel isst. Wenn deine Ernährung bisher sehr ballaststoffarm war, kommt dein Verdauungstrakt nicht gut klar, wenn du ihn plötzlich mit sehr viel Vollkornprodukten belastest. Er reagiert mit Blähungen. Gib ihm Zeit, sich daran zu gewöhnen, denn schließlich sind Ballaststoffe wichtig für deine Gesundheit! Auch Kohlsorten, Zwiebeln und Hülsenfrüchte führen zu Blähungen, wenn man nicht gewohnt ist, sie zu essen. Integriere diese Dinge mit langsamer Steigerung in deinen Speiseplan, so vermeidest du Blähungen und bewahrst dir einen flachen Bauch!

Hausmittel gegen Blähungen

Wenn du unter vorübergehenden Blähungen leidest, musst du nicht gleich teure Arznei aus der Apotheke besorgen. Es gibt bewährte
Hausmittel, die gut gegen Blähungen helfen.

Fenchel



Fenchel enthält ätherische Öle, die dafür sorgen, dass sich Blähungen bessern. Dazu musst du die Körner, nicht die Knollen nutzen – obwohl die Knollen auch sehr lecker sind. Koche dir aus Fenchelsamen einen starken Tee, idealerweise zerstößt du die Samen vorher noch mit einem Mörser oder zerklopfst sie in einem Gefrierbeutel mit einer Pfanne oder Tasse. So können die wirksamen ätherischen Öle gut von deinem Körper aufgenommen werden. Den warmen Tee in kleinen Schlucken trinken. Wenn du magst, kannst du die dann aufgequollenen Samen noch kauen, um den Effekt zu verstärken.

Kümmel



Kümmel besitzt die gleichen Eigenschaften wie Fenchel, ist aber als Tee relativ unbekannt. Natürlich kannst du dir einen Kümmeltee kochen, aber viel besser schmeckt es, wenn du mit Kümmel dein Essen kräftig würzest. Kümmel passt prima zu Pellkartoffeln, allen Kohlsorten und vielen Gemüsegerichten. Zerkaue gut die Samen, damit möglichst viel vom wirksamen ätherischen Öl entweichen kann!

Gut kauen



Wer schnell und hastig isst, kaut oft nicht richtig und nicht genug. Idealerweise wird das Essen im Mund gut und fein zerkleinert und währenddessen gut eingespeichelt. Im Speichel befinden sich Enzyme, die die Verdauung unterstützen. Schlingt man das Essen zu grob zerkaut herunter, schluckt man meist noch Luft mit und macht dem Verdauungstrakt große Arbeit, da unzerkaute große Brocken Essen belastend und schwer verdaulich sind. Gut und langsam kauen ist die halbe Miete für eine gute Verdauung!

Bewegung



„Nach dem Essen sollst du ruh‘n, oder tausend Schritte tun“ besagt ein deutsches Sprichwort. Und es ist richtig: Bewegung nach dem Essen sorgt dafür, dass dein Bauch in Schwung kommt, da der gesamte Kreislauf angeregt wird. Die Verdauung läuft besser ab, Blähungen entstehen erst gar nicht!
Gedanken, +1:
Zeit ist überhaupt nicht kostbar, denn sie ist eine Illusion. Was dir so kostbar erscheint, ist nicht die Zeit, sondern der einzige Punkt, der außerhalb der Zeit liegt: das Jetzt. Das allerdings ist kostbar. Je mehr du dich auf die Zeit konzentrierst, auf Vergangenheit und Zukunft, desto mehr verpasst du das Jetzt, das Kostbarste, was es gibt.